Am Anfang steht das Wort – und das Wort ist falsch!

der kulturpolitische reporter

Stadttheater, Opernhäuser und Bibliotheken in Deutschland erhalten keine „Subventionen“. Die permanente Behauptung des Gegenteils in den Medien der Republik zeigt nur, wie wenig Journalismus oft im Feuilleton steckt.

„Wer wie viel bekommt – und was die Karten ohne Subventionen kosten würden“, so leitet Dominik Hutter einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom letzten Wochenende ein (Sorry, schon wieder ist die SZ Ausgangspunkt eines Blogbeitrags, aber besser auf die Großen als auf die Kleinen). Dann listet er auf, welcher Kulturbetrieb in der bayerischen Landeshauptstadt in welcher Höhe vom Staat bezuschusst wird: Pinakotheken und Kammerspiele, die Oper und die Philharmoniker. „Spitzenreiter im städtischen Subventionszirkus ist die Stadtbibliothek“, lässt Hutter den Artikel dann nicht nur in ein bemerkenswert schräges Bild abdriften, sondern auch vollends in die neoliberale Propaganda.

„Kultur“ ist in der Bundesrepublik Deutschland laut Grundgesetz Ländersache. Zu denen gehören im Staatskonstrukt formaljuristisch auch die Kommunen. Beide Ebenen zusammen sind – in…

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