„2 plus 2“

Unter der Überschrift „2 plus 2“ schrieb Sonja Hilberger am 21. Mail 2015 auf der Facebook-Seite „Initiative Volkstheater“ den nachstehenden Text und erlaubte uns, ihn auch hier einzustellen:

2 Plus 2

Das Ganze ist ein riesiges Lügenpaket. Die Landesmittel sind seit 1994 eingefroren. Das heißt , alle Gehaltssteigerungen und die steigenden Materialkosten müssen durch Einsparungen oder steigenden Zuschuss der Stadt getragen werden, die wiederum Schulden abbauen muss also nicht mehr gibt. Seit 1994. jeder sollte sich mal fragen was er da verdient hat oder sein Papa und wie die Preise gestiegen sind. Dann kann man Ermessen was das bedeutet. Das ist ein eiskalter Würgegriff, seit zwanzig Jahren. Anstatt dass nun endlich diese Eiszeit aufgehoben wird soll von dem Nichts was übrig ist noch was weggenommen werden. Und um das, was eine RiesenSauerei ist, zu verheimlichen macht man ein Paket daraus wozweimal ein plus steht. Plus zwei Plus Neubau. George Orwell, Neusprech. Minus. Minus von Minus. Heißt das. So wurden die Finanzpakete an den amerikanischen Banken geschnürt die zum Zusammenbruch geführt haben. Von Amerika lernen heißt Siegen lernen. Der Mann macht keine „Kulturpolitik“. Auch das ist Neuprech. Er ist dafür da, die Kultureinrichtungen abzuwickeln , heißt, zu vernichten. So ist das.

Am 27. Mai hat der Theaterförderverein einen offenen Brief veröffentlicht, der hier nachgelesen werden kann: 150527-offnener-brief-theaterförderverein-re-OZ-Interview des Ministers.

Dieser Brief spricht einige der schmutzigen Tricks sehr deutlich an, beispielsweise die anteilige Rückzahlung von Fördermitteln an den Fördermittelgeber:

„Verwundert hat die Feststellung, dass 2,5 Millionen Euro aus den Zuschüssen an das
Theater von diesem an Stadt oder Land zurückgezahlt werden müssen. Warum dann
nicht gleich die Mittel um diese Summe kürzen? Man gibt erst das Geld ans Theater
und nimmt es dann wieder, was soll das? Das Theater soll de facto den Neubau selbst
finanzieren, aus den Zuschüssen, die doch für den laufenden Betrieb gedacht sind und
gebraucht werden! Wie soll die Rückzahlung der 2,5 Millionen funktionieren, wenn ggf.
nur noch zwei Sparten komplett vorhanden sind?“

Dieser Trick ist übrigens nicht neu: Für die Nutzung des im städtischen Besitzes befindlichen „Theater im Stadthafen“ musste das VTR monatlich 50.000 € Miete zahlen. Jahr für Jahr holte sich so die Stadt 600.000,00 € Fördergelder zurück! Nach der Kündigung dieses Wuchervertrages steht das TiS anderen Nutzern nunmehr unentgeltlich zur Verfügung!

Aber das ist nur ein Aspekt der BroMeSe-Theatermisere. Einfach den ganzen Offenen Brief lesen!

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