Abgeschrieben: Palmyra. IS. Kultur.

Der Admin hat bei Facebook abgeschreiben, genauer gesagt bei der FB-Seite der „Initiative Volkstheater“. Vielleicht interessiert es die eine oder den anderen…

Guenter Hering, 16. Mai um 19:11

Vielleicht zum Mitfreuen…:

Als Sewan Latchinian die im Theaterbereich beunruhigenden Zerstörungstendenzen durch einen Bezug auf die Kulturzerstörungen des IS deutlich zu machen suchte, wurde er entlassen.
In einem anderen Land, das einigen als Reich des Bösen gilt, das aber seit jeher eine sehr innige und unzerstörbare Beziehung zu seiner Kultur und der anderer Völker hat, engagierte man sich sehr pragmatisch und erfolgreich gegen den IS. Mit dem Ergebnis, dass auch Palmyra befreit werden konnte.
Mehr noch: Dieses andere Land entsandte das Orchester eines seiner Theater nach Palmyra, um durch ein ernstes, würdevolles Konzert den Erhalt wenigstens eines Teils dieses unschätzbaren Weltkulturerbes zu feiern. Seht und hört selbst: https://deutsch.rt.com/kur…/38173–gebet-fur-palmyra-waleri/ (Ergänzung auf https://deutsch.rt.com/gesel…/38159-heute-live-auf-rt-gebet/).

palmyra  ‚Ein Gebet für Palmyra‘ – Waleri Gergijews Symphoniekonzert für die befreite Oasenstadt – komplett


Olaf Koppe Ich glaube, Sewan Latchinian wüsste diese russische Propaganda-Nr. sehr wohl einzuordnen…


Guenter Hering, 21.05.
„Russische Propaganda-Nr.“ also, Herr nd-Geschäftsführer und Verlagsleiter. Was ist in Ihren Augen Propaganda? Dass Palmyra vom IS befreit wurde und die vollständige Zerstörung Palmyra’s verhindert wurde? So eine „Propaganda“ hätte ich mir von den USA schon lange gewünscht, dann wäre viel unersetzliches Kulturerbe erhalten geblieben.

Oder meinen Sie mit Propaganda, dass Russland die Syrer nicht nur durch Luftangriffe, sondern auch vor Ort unterstützt? Ich finde das deutlich mutiger und ehrlicher als die „no-boots“-Strategie der USA, die statt dessen undifferenzierte Drohnenangriffe fliegt.

Oder stört es Sie heftig, dass die russischen Musiker ausgerechnet aus Leningrad kamen, einer Stadt, die auf andere Art sehr großes Leid erfahren musste und sich daher mit den IS-drangsalierten Syrern auf besondere Art solidarisch fühlt? Falls Sie sich angesichts Ihrer heftigen Russophobie nicht erinnern sollten: Ich meine die Leningrader Blockade.

Vor einem Jahr schrieb das nd noch darüber…

Noch eins, Herr Koppe: Bitte versuchen Sie nicht, sich zum Wortführer für unseren Intendanten zu machen. Den mögen wir nämlich, trotz seiner Ecken, Kanten und manchmal nicht glücklichen Entscheidungen. Er hat es auch noch immer nicht verlernt, seine Meinung selbst kundzutun…!

Aber viel, viel wichtiger ist, dass Ihr alle die Möglichkeit nutzt, Eure Meinung zum „Hybridmodell“ zu äußern! Nur noch bis zum 25. Mai, also bis zum kommenden Mittwoch, besteht diese Möglichkeit!

Die Einschränkungen sind zwar eine Entmündigung der rostocker Bürger, aber besser hier mitgemacht als durchgehend geschwiegen!

 

 

 

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