Hemmungsloser Kulturabbau?!

Die Ostseezeitung vom 3.1.2014 meldet:

Schwerin. Für Kulturminister Mathias Brodkorb (SPD) ist die Theaterreform im Westen Mecklenburg-Vorpommerns abgeschlossen. „Das Theater in Schwerin ist für uns das Zentrum der Theater- und Orchesterlandschaft geworden“, sagte er am Freitag. „Es ist in die Funktion eines Staatstheaters gerückt, von dem wir vier Sparten erwarten.“

Diese Entwicklung sei der Tatsache geschuldet, dass das Volkstheater Rostock auf seiner Eigenständigkeit beharre und sich gegen eine Fusion mit Schwerin sperre.

2014 geht es im zweiten Reformschritt um die Umstrukturierung im Osten des Landes. Jeder Standort dort soll auch eine produzierende Sparte behalten.“

Danke, danke, danke, Hoheit Brodkorb, dass jeder Standort wenigstens EINE EINZIGE produzierende Sparte behalten darf! Wie wäre es mit folgender Zuordnung:

  • Rostock behält das Sprechtheater (wegen des neuen Intendanten)
  • Stralsund könnte Operette/Oper übernehmen
  • Neubrandenburg gibt die Konzerte (wegen der Konzertkirche und nicht zuletzt wegen Stefan Malzew)
  • das Tanztheater muss wohl sehen, wo es bleibt – es kann ja, weil motorisch hochbegabt, auf allen Bühnen umherziehen…

NEIN, Herr Minister, SO KÖNNEN SIE MIT DEN BÜRGERN DIESES LANDES NICHT UMSPRINGEN!

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